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1
Die Mutter war’s
bedarf es da noch vieler Worte?

 

 

2
Überlassen wir die Vergangenheit
der Barmherzigkeit Gottes,
die Gegenwart seiner Treue,
die Zukunft der Vorsehung.

 

 

3
Alle Wege haben ein Ende,
ein frohes oder spätes Ziel.
Drum falt’ im tiefsten Schmerz die Hände
und sprich in Demut: Wie Gott will.

 

 

4
Wachet und betet, denn ihr wisst
weder den Tag noch die Stunde,
wann der Herr kommt.

 

 

5
Ausgekämpft hast du hienieden
ruhe sanft in Gottes Frieden!
Geduldig ertrug sie (er) viele Leiden,
erfüllte treu nur ihre (seine) Pflicht.
Nun rief Gott zu ewigen Freuden
die er uns ganz fest verspricht.

 

 

6
Dein Leben war ein großes Sorgen,
war Arbeit, Liebe und Verstehen,
war ein heller Sommermorgen
uns dann ein stilles Von-uns-gehen.

 

 

7
Dein schmerzlich Leiden hat ein Ende,
Erlöst bist du von deiner Qual,
Wir drücken deine teuren Hände
Auf dieser Welt zum letzten Mal.
Gottes Wille ist geschehen,
unser Trost ist Wiedersehen.

 

 

8
Arbeitsamkeit und Fleiß und Müh
bis abends spät, von morgens früh
vereint mit christlichem Leben,
zu heiligen den Tag des Herrn
und Wohl tun seinen Nächsten gern
war seines (ihres) Lebens Streben.

 

 

9
(Du siehst den Garten nicht mehr grünen,

du siehst die Blumen nicht mehr blühen.)
Erloschen ist das Leben dein,
du wolltest gern noch bei uns sein.
Hast stets geschafft,
manchmal gar über deine Kraft.
Alles hast du gern gegeben,
Liebe und Arbeit war dein Leben.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruhe still und unvergessen.

 

 

10
Was Gott tut, das ist recht getan,
er ist mein Licht und Leben.

 

 

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